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APPs und Social Networks für die Shoppingtour beim Einzelhandel

 

Die Anzahl der Smartphone-Nutzer nimmt ständig zu und der Online-Handel boomt. Und dennoch verweigert sich der Einzelhandel strickt den neuen Medien, obwohl sich hier enorme Vorteile für den Einzelhandel ergeben…Laut Handelsblatt beträgt der Wert der online gehandelten Güter mittlerweile über 11 Milliarden Euro, allein in Deutschland. Damit liegt der Anteil der Internetkäufe bei mehr als 83 Prozent des Gesamteinkaufsvolumens.

Die Klagen der Einzelhändler wenden sich vor allem gegen große Versandhändler wie Amazon und Ebay. Deren Vorteil liegt aber nur in der Präsenz im Internet, denn nur wenige Online-Shops besitzen reale Filialen vor Ort. Und genau da liegt auch deren Nachteil, der reale Einzelhändler wiederum so attraktiv fürs Shopping macht: Es fehlt das Einkaufserlebnis, die emotionale Erfahrung im Laden, an den Produkten und der zwischenmenschliche Verkäuferkontakt. Diese Vorteile sind den Kunden wichtig, aber dennoch genießen sie die Gemütlichkeit einer virtuellen Shoppingtour.

Die Gründe dafür sind aber bei den Einzelhändlern selbst zu finden und nicht etwa bei der kalten Konkurrenz aus dem Netz. Die Entwicklungen und Möglichkeiten, die sich über die Medien ergeben, werden nicht oder nur unzureichend genutzt. Beinahe so, als wären alle Einzelhändler Gallier, die sich misstrauisch gegen den Besatzer stemmen, anstatt sich ein Trojanisches Pferd zu bauen und den Markt von innen zu sprengen. Dabei sind die Wege ins Internet doch so einfach, schnell und kostengünstig.

Tipp 1: Soziale Netzwerke nutzen
Wer seinen Laden oder seine Imbissbude bewerben möchte, kann sich schnell und einfach ein Profil auf Facebook oder Google+ erstellen. Über Bestandskunden können so einfach und sehr effizient Neukunden angeworben werden. Ein paar Klicks reichen aus, um auf Aktionspreise und andere Werbemaßnahmen hinzuweisen. Wer sich privat nicht für solche Netzwerke interessiert, sollte sie zumindest geschäftlich nutzen. Außerdem ist so ein schneller Feedback-Kanal geschaffen, der mächtige Potenziale bietet.

Dazu findest Du mehr in diesem Artikel über Facebook, Yelp und Foursquare!

Tipp 2: Online-Shop
Ein eigener Online-Shop muss nicht auf zwingend Versand ausgelegt sein. Die Anzeige des aktuellen Angebots oder auch eine Vorbestellung reichen schon ganz aus. Wenn man sich geschickt anstellt, kann man so die Kunden in den Laden locken und ihnen trotzdem ein Gefühl von Modernität vermitteln. Die meisten Anbieter von Internetservern erlauben die Erstellung eines Onlineshops mit Hilfe eines mitgelieferten Baukasten-Systems.

Tipp 3: Smartphone-Apps
Smartphones erlauben eine Vielzahl von Interaktionsmöglichkeiten, die mit Hilfe von APPs koordiniert werden. Sie können die Internet-Benutzer von Suchmaschinen unabhängig machen und so den App-Betreibern helfen, ihre Inhalte zu präsentieren. Es gibt Shopping-Guides und Einzelhändlerverzeichnisse, die von den Kommunen herausgegeben werden, auf denen man sich eintragen lassen kann. Aber auch eine eigen App ist einfach zu basteln und sorgt für einen guten Kontakt zu Bestandskunden. Hierfür gibt es ebenfalls Baukasten-Systeme, die genügen Vorlagen für eine einfache Shopping-App beinhalten.

Auf lange Zeit bringt es nichts, sich über die großen der Online-Branche aufzuregen. Entweder man mischt selbst mit oder man geht unter und hängt wehmütig den alten Zeiten nach…

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