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Die BBC gibt Tipps zu ihrem Social Network PR

 

PR Arbeit in sozialen Netzwerken erfordert ein wenig Aufwand, Fingerspitzengefühl und Timing. Dazu gibt die BBC jetzt ein paar Tipps und plaudert aus dem internen Nähkästchen…Der Grund dafür ist natürlich die Selbstbeweiräucherung ihres 10 millionsten Followers auf Twitter, aber schließlich spricht das ja auch für die erfolgreiche Public Relations Strategie des britischen TV-Senders. Glückwunsch!

 

Mehrwert bieten

Wie in PR Kreisen so üblich, begann die BBC vor drei Jahren damit, sich für ihre Leser auf sozialen Plattformen zu interessieren. Die klassische Fragestellung nach dem Wer, dem Wie und nach dem Warum. Nur wenn diese Antworten bekannt sind, kann man sich auf die Leser einstellen und sie für das interessieren, was man postet. Der Aufhänger ist der sogenannte Mehrwert, also ein Vorteil, den der Leser erhält, wenn er sich den Post durchliest. Um die Zielgruppe definieren zu können, muss man natürlich etwas Marktforschung betreiben, aber soviel vorweg, es lohnt sich, diesen Aufwand zu betreiben.
Übrigens sind die Benutzer sozialer Medien garnicht so aktiv, wie man immer glaubt. Nach der 90-9-1-Regel des Dänen Jakob Nielsen sind 90 Prozent der „Sozis“ nur passive Zuschauer! Aber genau diese Überzahl muss man erreichen, um Erfolg zu haben. In unserem Fall hier besteht der Mehrwert zum Beispiel aus der Weiterleitung zum Wikipedia-Artikel über Jakob Nielsen, von dem Du sicher noch nicht die Bohne gehört hast, der aber in PR-Kreisen Rang und Namen hat. Jetzt bist Du also wieder ein bisschen schlauer.

 

Dienstag ist Social Media Tag

Kommen wir zurück zur BBC. Um den gemeinen Twitter-User anzusprechen, hat die BBC vermehrt Hashtags und die sogenannten @Handles in ihre Posts eingebaut. Man sollte es damit auf gar keinen Fall übertreiben.
Wie sieht das aus: „@Koolteeth #twittert #nur #Hashtags #und #blogged #Posts über #nachteFrauen“. Nicht gut und es ist vor allem nicht mehr lesbar (und entspricht nicht der Wahrheit!“. Aber zwei bis drei solcher Twitter-Tags sind durchaus machbar. Wichtig ist, dass man die passiven Leser über solche Tags zu einem informationellen Mehrwert führen kann. Und genau das ist, was sie wollen: vor dem PC sitzen und sich durchklicken, mal auf was hängen bleiben und weiter.
Zudem hat sich die BBC noch eine weitere Regel des sozialen Marketings zu Herzen genommen: Spamme deiner Leser nicht zu! Dies kann zu extremen Negativ-Effekten führen und dein Ranking gewaltig zerstören. Ebenso wichtig ist auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung: mitten in der Nacht oder am Wochenende bringt es Dir garnichts, deine Artikel zu tweeten, denn da ist kaum jemand online. Komischerweise ist Dienstag der optimale Tag, um möglichst viele Leser auf sozialen Netzwerken zu erreichen. Wirklich!

 

Crossmediale Verknüpfung

Das spannende an Twitter ist die Möglichkeit, Links auf den Hauptartikel zu setzen. Die Verknüpfung verschiedener Medien (Print, TV, Radio, Soziale Netzwerke, Blogs…) bezeichnet man als crossmediale Kommunikation. Die BBC bietet ihren Followern die volle Schlagzeile und lockt sie dann mit Hilfe von Zusatzinfos auf den Hauptartikel. Dazu gehören Statisiken, Infografiken, Videos usw, die natürlich im Tweet noch angekündigt werden müssen. Garnicht so einfach, auf 160 Zeichen so viel Inforamtion unterzubringen. Das erfordert ein wenig Übung und den altbewährten Mut zur Lücke. Am Besten  Du schaust dir mal einen BBC Tweet an < @BBCbreaking >.
Natürlich gibt es noch mehr, was man beachten sollte, wenn man die sozialen Medien für PR Zwecke nutzt. Ich werde in naher Zukunft sicherlich noch viele Posts dazu machen, also bleib dabei oder folge mir auf Twitter < @Koolteeth >.

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