Easy SEO Tipps - Koolteeth

Texte schreiben und formatieren für Suchmaschinen

 

Mit den richtigen Keywords und Formatierungen kannst Du deine Texte ganz einfach für Suchmaschinen optimieren. Die folgenden Regeln solltest Du kennen…

 

Guter Text für Leser = guter Text für Suchmaschinen

Suchmaschinen, insbesondere Google, versuchen die Qualtität eines Textes aus Lesersicht zu beurteilen. Das Leseverhalten im Internet ist stark an einer schnellen Informationsaufnahme orientiert. Deshalb solltest Du alle wichtigen Infos an den Anfang deiner Texte setzen. Die im Journalismus angewandte invertierte Pyramide erklärt dir, wie das geht.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Verständlichkeit des Textes. Hier hilft dir das Hamburger Verständlichkeitsmodel weiter, das ebenfalls durch redaktionelle Arbeit geprägt wurde. Flesch-Index-Tools analysieren deine Texte auf ihre Verständlichkeit. Textsichere Schreiber können sich auch am lösungsorientierten Journalismus probieren, der Texte noch attraktiver macht, aber kein Muss darstellt.

Google hat mit dem neuesten Panda-Update eine Checkliste für gute Texte veröffentlicht, die offensichtlich ausschlaggebend für ein gutes Ranking ist. Suchmaschinen legen besonderen Wert auf die ersten 1000 Zeichen auf einer Webseite bzw. eines Textes. Wenn Du also alle relevanten und interessanten Infos zu Beginn deiner Texte aufführst, schließt sich der Kreis aus Lesefreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung.

 

Keywords im Text optimieren

Ein guter Text, der sich ausführlich mit einem Thema beschäftigt, zeichnet sich zudem automatisch durch eine hohe Keyworddichte aus. Keywords sind alle für ein Thema relevanten Begriffe, die ein Suchender in eine Suchmaschine eingeben wird, um die entsprechenden Infos zu erhalten. Die sogenannte Keyworddichte stellt ein Maß für die Häufigkeit solcher Begriffe in einem Text dar. Ein Text mit zu hoher Dichte ist definitiv unlesbar. Deshalb sollte die Häufigkeit eines einzelnen Keywords bei ca. 3 bis 7 Prozent des Gesamttextes liegen.

Zu einem Keyword gehören auch verwandte Begriffe, wie Fahrzeug zu Auto und Auto zu Verkehr. Suchmaschinen interpretieren anhand solcher Wörter, welchen Inhalt ein Text haben könnte. So kann ein Text sogar nur durch eine begriffliche Umschreibung zu einem bestimmten Suchbegriff führen, ohne dass dieser häufig oder überhaupt auftauchen muss. Ein Tool für eine solche latent semantische Optimierung von Texten ist das Wortschatz-Tool der Uni Leibpzig.

Die latent semantische Optimierierung (LSO) kommt bei der WDF*IDF Analyse zum tragen. Hier wird Häufigkeit solcher Begriffe auf der eigenen Seite mit der auf anderen Seiten verglichen. So kannst Du herausfinden, welche verwandten Begriffe am besten dazu geeignet sind, dein Ranking gegenüber der Konkurrenz zu verbessern. Solche Tools sind leider nicht kostenfrei, denn in ihnen steckt eine Menge Arbeit, die auch honoriert werden sollte.

Im Allgemeinen gilt, die Lesefreundlichkeit sollte niemals unter der Keyworddichte leiden. Die obigen Ausführungen im ersten Abschnitt sind also unbedingt zu beachten! Google straft den übertriebenen Einsatz von Keywords zudem als Spam ab.

 

Formatierungen für Suchmaschinen

Suchmaschinen analysieren den Text auf solche HTML-Tags, die der Übersichtlichkeit und Gliederung dienen. Auch hier wird der Qualität und der Lesbarkeit deiner Texte Rechnung getragen.

WICHTIG: Suchmaschinen analysieren kein CSS, sondern nur HTML-Tags!

Überschriften (headings) sollten mit den entsprechenden Tags hervorgehoben werden. Das <h1> Tag bezeichnet die Haupt- oder Seitenüberschrift und kommt auch nur ein Mal auf der Seite vor. Weitere Untergliederungen solltest Du mit <h2> oder <h3> kennzeichnen, die anderen Heading-Tags spielen kaum eine Rolle für Suchmaschinen.

Absätze (paragraphs) werden durch das <p> Tag gekennzeichnet und deuten für Suchmaschinen und Leser auf inhaltlich abgegrenzte Gedankengänge hin. Die Absätze werden teilweise einzeln analysiert und sollten deshalb auch zusammengehörige Keywords enthalten.

Hervorhebungen im Text dienen nicht nur der optischen Aufmerksamkeit, sondern auch der Analyse durch Suchmaschinen. Es macht also besonders viel Sinn, Keywords hervorzuheben. Genannt seien fett, kursiv, unterstrichen, aber auch Zitate, die mit dm <cite> Tag gekennzeichnet werden.

Aufzählungen (lists) steigern die Lesbarkeit eines Textes enorm und dienen der schnellen Aufnahme von Inhalten. Suchmaschinen gewichten Keywords in Aufzählungen höher, als in Fließtexten. Dazu werden das <ul> und das <li> Tag benutzt.

 

Fazit

Wenn Du dich an diese Regeln hälst, wirst Du mit Sicherheit Erfolge beobachten können. Es macht durchaus Sinn, Texte auf diese Weise zu optimieren, denn hier kannst Du am meisten Punkte sammeln. Keinen Sinn macht es, durch Überoptimierung deine Leser zu verkraulen. Gute Inhalte und einzigartige Themen stellen den wichtigsten Erfolgsgarant dar, den es gibt.

Viel Spaß mit diesen Tipps!

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